Sekundäre Brustoperationen München

Was ist eine sekundäre Brust-OP?

Viele Frauen träumen von einer perfekten Oberweite, die als Ausdruck für Weiblichkeit, Sinnlichkeit und Attraktivität gesehen wird. Mit einer Brustvergrößerung, Bruststraffung aber auch mit einer Brustverkleinerung kann der Wunsch nach einer ästhetischen Brust zur Wirklichkeit werden. Obgleich eine Brustoperation innerhalb der plastischen Chirurgie heutzutage zu den Routine-Eingriffen gezählt wird, kann ab und an eine sogenannte sekundäre Brustoperation notwendig werden. Als sekundäre Brust-OP wird eine Zweit-Operation bezeichnet, die aus unterschiedlichen Gründen nach der initialen Brust-Operation durchgeführt wird.

Die Gründe für einen erneuten Eingriff nach einer ersten Brust-OP sind so unterschiedlich wie die Vorstellungen der Patientinnen von der perfekten Brust. An dieser Stellen wollen wir auf drei Situationen eingehen, die einen zweiten Eingriff erforderlich machen können.

1. Körperliche Veränderungen der Frau

Körperliche Veränderungen der Frau, die sich im Laufe der Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen einstellen können, können im Nachhinein auch ein einmal erzieltes Topergebnis beeinflussen. Immer wieder treten Fälle auf, in denen sich die Patientin vor längerer Zeit oder bereits vor Jahren einer Brustoperation unterzogen hat. Das Ergebnis war aus medizinischer und aus Sicht der Patientin sehr zufriedenstellend, sodass sich die Patientin lange an ihrer neuen Brust erfreuen konnte. Doch im Lauf der Zeit treten dann körperliche Veränderungen auf, die das Resultat der OP im Nachhinein beeinflussen. Vielleicht hat die Patientin mehrere Schwangerschaften hinter sich, vielleicht hat sie an Gewicht verloren oder zugenommen. Auch ein zunächst sehr gutes Ergebnis einer Brustoperation kann sich so langfristig ungünstig verändern.

2. Unzufriedenheit der Patientin

Ein weiterer Grund für eine sekundäre Brustoperation besteht in der Unzufriedenheit der Patientin mit einem durchgeführten Eingriff. Dieses Gefühl dürfte schon bald nach der ersten Operation auftreten. Meist entsteht es, weil das Resultat des ersten Eingriffs von der Patientin nicht als optimal empfunden wird. Diese Patientinnen suchen sehr schnell nach der ersten OP nach einer Lösung für ihr Problem und holen sich dafür häufig den Rat eines zweiten Chirurgen ein. Ein Spezialist für sekundäre Brustoperationen muss berücksichtigen, dass ganz nach dem Motto „First job done wrong.“ sehr behutsam auf die Patientin einzuwirken ist, damit sie sich einem zweiten Eingriff unterzieht.

3. Komplikationen nach einer Brust-OP

Bei der dritten Variante sind nach dem ersten Eingriff Komplikationen aufgetreten, die durch eine chirurgische Brustrevision zu beheben sind. Komplikationen können sehr kurzfristig nach der ersten Brust-OP auftreten, sie können sich aber auch erst Monate oder Jahre nach der Erst-OP bemerkbar machen. Auf einige der möglichen Komplikationen die nach einer Brust-OP auftreten können, werden wir im nächsten Absatz im Detail aufgehen.

Mögliche Komplikationen nach einer Brust-OP

Die Kapselfibrose

In seltenen Fällen tritt nach dem Eingriff eine Kapselfibrose auf. Darunter versteht man die Bildung einer festen, klar abtrennbaren Kapsel im Bindegewebe der weiblichen Brust. Bei der Kapselfibrose handelt es sich um eine chronische Infektion. Daher werden im Rahmen eines Eingriffs alle Elemente der Keimreduktion durchgeführt. Das Einbringen der Implantate muss unter absolut sterilen Bedingungen stattfinden, um diese Komplikation zu verhindern. Die Kapselfibrose wird in verschiedene Schweregrade eingeteilt. Eine Kapselfibrose kann schmerzhaft sein und je nach Größe das Verschieben der Implantate zur Folge haben.

Waterfall Deformity

Unter dieser Form der Komplikation versteht man eine Dislokation des eigenen Gewebes. Die Waterfall Deformity tritt in der Regel bei weichem oder schlaffem Bindegewebe auf, welches sich nach unten verlagert. Die Folge sind Unebenheiten und Erhebungen im Bereich der Brustwarze. Das Implantat beginnt, sich abzuzeichnen.

Symmastie

Die Symmastie wird durch die Verschiebung der Implantate hervorgerufen. Hierbei verrutschen die eingesetzten Silikonkissen in Richtung des Brustbeins und berühren sich in extremen Fällen sogar. Dadurch verschwindet die Einkerbung zwischen den Brüsten. Es handelt sich um ein schwerwiegendes Problem, welches zwei Ursachen haben kann. Zum einen könnten die Brustimplantate zu groß gewählt worden sein. Zum anderen könnten die Implantate auf den Muskel gesetzt worden sein.

Narbenbildung

In der Regel wird bei einem schönheitschirurgischen Eingriff der Brust mit einer Naht gearbeitet, die sich in der Hautschicht befindet. Die Narbe wird daher nahezu unsichtbar. Dennoch ist die richtige Pflege der Naht immens wichtig, um eine unschöne Narbenbildung zu verhindern. Mithilfe von Wundpflastern und Druckverbänden kann Zug auf die Narben verhindert werden, sodass sich die Narbe nicht dehnt.

Verrutschte Narben

Verschobene Implantate können sich durch verrutschte Narben bemerkbar machen. In diesem Falle befinden sich die Narben nicht mehr an der ursprünglichen Position und sollten als Hinweis angesehen werden, den Sitz der Implantate überprüfen zu lassen.

Keloide Narben

Narben einer Brust-OP sind in der Regel nahezu unsichtbar. Dennoch leiden einige Patientinnen unter einer schlechten Wundheilung und Narbenbildung. In diesem Fall spricht man von einer keloiden Narbenbildung. Die Wunde wächst in diesem Fall wulstig und unästhetisch zusammen.

Dehnungsstreifen

Wurden sehr große oder schwere Implantate eingesetzt, ist eine besondere Pflege der Haut und Brust notwendig, um unschöne Dehnungsstreifen zu vermeiden. Ein geeigneter BH sowie die sorgfältige Pflege der Haut verhindert jedoch in der Regel diese selten auftretende Komplikation.

Rotation der Implantate

Wurde das Implantat nicht richtig in die Brust eingesetzt, kann es zur Rotation beziehungsweise Dislokation der Implantate kommen. Die Silikonkissen verrutschen in diesem Falle und stören das ästhetische Bild der Brust erheblich. Die Bewegung der Implantate kann sowohl längs, als auch quer erfolgen.

Rippling und Faltenbildung

Sehr schlanke Frauen und Patientinnen mit Implantaten mit Kochsalzlösung oder sehr flüssigem Silikon können unter Faltenbildung leiden, dem sogenannten Rippling. Dieser Effekt kann sowohl sichtbar, als auch fühlbar auftreten und ist abhängig von der Körperhaltung. In der Regel wird diese Komplikation durch das Austauschen der Implantate behoben.

Double Bubble oder Doppelkonturierung

Ist das Implantat im Verhältnis zur Brust sehr groß, kann das Phänomen der Double Bubble hervortreten. Besonders gut ist dies von der Seite zu erkennen.

Bottoming Out

Beim Bottoming Out scheinen die Implantate nach unten verrutscht und die Brustwarzen treten deutlich nach oben hervor. Dieser Effekt tritt vor allem bei sehr schlanken Frauen auf, deren Brustgewebe von zarter Beschaffenheit ist. Eine schwache Narbenbildung verhindert das korrekte Halten der Implantate.

Asymmetrische Brüste

Nach einem kürzlich durchgeführten Eingriff kann es zur Asymmetrie der Brüste kommen. Im Normalfall heilt die Asymmetrie von selbst aus, nach Abklingen der mit der Operation verbundenen Beschwerden. In seltenen Fällen kann jedoch eine Zweitoperation zur Korrektur notwendig sein.

Für wen kommt eine sekundäre Brustoperation in München in Frage!

Die sekundäre Brustkorrektur ist vor allem für Frauen empfehlenswert, die unter gesundheitlichen Problemen nach der Erst-Operation leiden. Auch wenn das Ergebnis der ersten OP maßgeblich unter den persönlichen Erwartungen liegt und die innere Unzufriedenheit einen negativen Einfluss auf die Psyche der Frau hat, sollte über eine sekundäre Brust-OP nachgedacht werden. Denn schließlich sollte sich eine Frau in ihrem Körper wohlfühlen und mit sich und ihrem Aussehen zufrieden sein, damit sie selbstbewusst durchs Leben gehen kann.

Was berichten Frauen über eine Zweitoperation?

Eine sekundäre Brustoperation stellt viele Frauen vor eine besondere Herausforderung. Unabhängig davon aus welchem Grund ein Zweiteingriff erforderlich wird, Patientinnen, die vor einem Zweiteingriff stehen, benötigen eine besonders intensive Betreuung. Das gilt besonders dann, wenn der erste Eingriff nicht zu dem Ergebnis führte, das sich die Patientin erhofft und erwünscht hat und die Patientin unzufrieden ist.

Unzufriedene Patientinnen wünschen sich zuallererst eine rasche Lösung für Ihre Situation. Diese Patientinnen stehen zudem vor der Entscheidung, ob sie sich eine Zweitmeinung einholen sollen oder nicht. Entscheidet sich die Patientin dafür, eine Zweitmeinung einzuholen, verfügt nur ein mit Brustrevisionen vertrauter, erfahrener plastischer Chirurg über die nötige Routine und das Einfühlungsvermögen das Vertrauen der Patientin zurückzugewinnen. Wenn dies gelingt und wenn der zweite Eingriff erfolgreich verläuft, ist in der Regel auch das Vertrauen der Patientin wieder hergestellt.

Somit bietet die sekundäre Brustchirurgie vor allem für diese Patientinnen eine optimale Lösung

Wie werden sekundäre Brustoperationen durchgeführt?

In der sekundären Brustchirurgie ist das gleiche Spektrum an Möglichkeiten gegeben wie bei einem Ersteingriff. Am Anfang steht die kompetente Beratung der Patientin. Im Gespräch findet der Mediziner heraus, was beim ersten Eingriff schief gelaufen ist und wo Komplikationen auftraten. Er wird sehr behutsam mit der Situation und den Sorgen der Patientin umgehen. Darauf aufbauend legt der fest, wie die chirurgische Brustrevision abläuft. Abhängig vom Befund kann er beispielsweise das Implantat austauschen oder neu positionieren. Er kann ein größeres oder kleineres Implantat einsetzen. Er kann eine Asymmetrie beseitigen und die Größe beider Brüste anpassen. Ergänzend dazu kann er eine Hautstraffung vornehmen, wenn dies nach dem Ersteingriff erforderlich ist. Nach der OP schließt sich wie bei der ersten Operation die Phase der Nachsorge an. Hier geht es um die Betreuung der Patientin nach dem Eingriff bis die Wunde ordnungsgemäß verheilt ist.

Die Zeit nach einer Brustrevision.

Sekundäre Brustkorrekturen können je nach Bedarf mit einer Übernachtung in der Klinik verbunden sein. In der Regel wird die Patientin am Tag der Operation oder am ersten Tag danach aus dem Krankenhaus entlassen. In regelmäßigen Abständen finden Nachuntersuchungen statt. In dieser Zeit wird die Patientin medizinisch intensiv betreut. Dabei stellt der Arzt auch sicher, dass das Ergebnis der Brust-OP so ist, wie es sich die Patientin erhofft hat.

Post-operative Phase bis zur vollen Regeneration!

Die erste Zeit nach einer Operation ist absolute Schonung angesagt. Unkontrollierte Bewegungen und das Heben von schweren Gegenständen ist in den ersten Wochen ein Tabu. Um die Regeneration zu beschleunigen, muss nach einem Brust-Eingriff ein unterstützender BH getragen werden. Daneben sollte auf ausreichend Ruhe geachtet werden und anstrengende Tätigkeiten sollten komplett vermieden werden. Je nach individuellem Fall kann der Zeitrahmen bis zur vollen Regeneration variieren. Im Durchschnitt beträgt die Dauer bis zur vollständigen Genesung und bis zur Rückkehr zu normalen Aktivitäten mindestens sechs Wochen. Eine Rückkehr an den Arbeitsplatz ist meist nach ein bis zwei Wochen nach dem Brust-Eingriff möglich.

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